Kopfschmerz- und Migränetagebuch zum Ausdrucken

Ein Kopfschmerzkalender ist bei Migräne oft das wichtigste Dokument im Arztgespräch. Diese Vorlage erfasst, was dort gefragt wird: Dauer, Aura, Begleitsymptome und Akutmedikation.

Kopfschmerztagebuch

A4 quer · 2 Seiten · schwarz-weiß druckbar · kostenlos, ohne Anmeldung

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Was du festhalten solltest, und warum

Ob Migräne, Spannungskopfschmerz oder etwas anderes: Für die Einordnung sind Häufigkeit, Dauer und Begleitsymptome entscheidend, und genau die vergisst man zwischen zwei Terminen am schnellsten. Dazu kommt die Zahl der Tage mit Schmerz- oder Migränemitteln. Sie ist wichtig, weil zu häufig eingenommene Akutmittel selbst Kopfschmerzen auslösen können.

Beginn und Dauer

Wann fing es an, wie lange hielt es an? Daraus ergibt sich, wie viele Kopfschmerztage du im Monat hast.

Aura und Begleitsymptome

Sehstörungen vor dem Schmerz, Übelkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit. Ein kurzes Stichwort reicht.

Mögliche Auslöser

Schlaf, Stress, Mahlzeiten, Zyklus, Wetter. Notier, was dir auffällt, ohne zu raten. Erst über Wochen zeigt sich, ob etwas wiederkehrt.

Medikament und Wirkung

Was, wie viel, wann, und wie es dir zwei Stunden später ging. So lässt sich zählen, an wie vielen Tagen du Akutmittel nimmst.

Diese Spalten hat die Vorlage

  • Beginn Uhrzeit
  • Dauer Stunden
  • Stärke 0–10
  • Aura ja / nein
  • Begleitsymptome Übelkeit, Licht, Lärm
  • Mögliche Auslöser Schlaf, Stress, Essen …
  • Medikament Name, Dosis, Uhrzeit
  • Wirkung nach 2 Std. besser, gleich, schlechter
  • Ausfall Arbeit, Termine abgesagt?

So füllst du die Vorlage aus

  1. Drucke Seite 1 einmal pro Woche aus, Seite 2 einmal pro Woche als Rückblick.
  2. Trag möglichst zeitnah ein, nicht abends aus der Erinnerung für den ganzen Tag.
  3. Bleib bei derselben Skala: 0 ist kein Schmerz, 10 der stärkste vorstellbare.
  4. Leere Felder sind in Ordnung. Ein ehrlicher kurzer Eintrag ist mehr wert als ein perfekter, den du nachträglich rekonstruierst.

Und dann? Was du mit den ausgefüllten Blättern machst

Die meisten Vorlagen enden beim Ausfüllen. Dabei entsteht der Nutzen erst danach, wenn aus vielen Zeilen ein paar klare Aussagen werden.

  1. Jede Woche verdichten

    Füll am Wochenende Seite 2 aus: Tage mit Schmerzen, stärkster Wert, Tage mit Schmerzmitteln. Das dauert fünf Minuten und spart beim Termin das Blättern.

  2. Nach vier Wochen vergleichen

    Leg die Rückblicke nebeneinander. Wiederholt sich etwas, ein Wochentag, eine Tätigkeit, ein Auslöser? Markier es, aber zieh keine voreiligen Schlüsse: Ein Zusammenhang ist noch keine Ursache.

  3. Drei Zahlen für das Gespräch

    Schreib vor dem Termin oben auf das erste Blatt: Wie viele Tage im Monat hattest du Schmerzen, wie stark waren sie im Mittel, und was konntest du deshalb nicht tun? Mit diesen drei Sätzen beginnt ein gutes Gespräch.

  4. Blätter mitnehmen, Kopie behalten

    Nimm die Originale mit und fotografier sie vorher. Nach einer Behandlungsänderung zeigt der Vergleich mit den alten Blättern, ob sich etwas verändert hat.

Wenn dir das Papier zu viel wird

Papier ist ein guter Anfang. Mühsam wird es beim Auswerten: Wochen zusammenzählen, Muster suchen, Blätter sortieren. Genau das übernimmt SchmerzTrack.

  • Eintrag in Sekunden, mit deiner Skala: 0–10, Ja/Nein oder Leicht/Mittel/Stark
  • Umstände, Körperstelle und Medikamente direkt am Eintrag, Erinnerungen inklusive
  • Verlaufsdiagramm und Wochentrends rechnen sich von selbst
  • Mit Pro: Auslöser-Analyse und ein fertiger PDF-Arztbericht für den Termin

Kostenlos für iPhone und Android, ohne Account. Deine Daten bleiben auf deinem Gerät.

Diese Vorlage hilft dir, deine Beschwerden zu dokumentieren. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei neuen, sehr starken oder ungewohnten Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt, im Notfall an die 112.

Seriöse Quellen zum Weiterlesen

Externe Seiten von Fachgesellschaften, Gesundheitsportalen und Patientenorganisationen. Wir sind mit keiner davon verbunden.

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