Schmerzen beschreiben – in drei Minuten fürs Arztgespräch

Wo tut es weh, wie fühlt es sich an, wie stark ist es? Klick dich durch die Fragen, die im Arztgespräch fast immer kommen. Am Ende hast du eine übersichtliche Seite, die du ausdrucken, als PDF speichern oder aufs Handy schicken kannst.

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1Wo tut es weh?

Tippe auf eine oder mehrere Stellen. Noch einmal tippen hebt die Auswahl auf.

KopfGesicht / KieferNacken / HalsBrustBauchBecken / LeisteHüfte rechtsHüfte linksOberschenkel vorn rechtsOberschenkel vorn linksSchienbein rechtsSchienbein linksSchulter rechtsSchulter linksOberarm rechtsOberarm linksEllenbogen rechtsEllenbogen linksUnterarm rechtsUnterarm linksHand / Handgelenk rechtsHand / Handgelenk linksKnie rechtsKnie linksFuß / Sprunggelenk rechtsFuß / Sprunggelenk links
Vorderseite
Von vorn gesehen – deine rechte Seite ist links im Bild.
HinterkopfNacken / Halsoberer Rückenunterer RückenGesäß linksGesäß rechtsOberschenkel hinten linksOberschenkel hinten rechtsWade linksWade rechtsSchulter linksSchulter rechtsOberarm linksOberarm rechtsEllenbogen linksEllenbogen rechtsUnterarm linksUnterarm rechtsHand / Handgelenk linksHand / Handgelenk rechtsKnie linksKnie rechtsFuß / Sprunggelenk linksFuß / Sprunggelenk rechts
Rückseite
Von hinten gesehen – deine linke Seite ist links im Bild.

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2Wie fühlt es sich an?

Wähle alle Wörter, die passen. Die kurzen Erklärungen helfen beim Einordnen.

3Wie stark ist es?

0 heißt kein Schmerz, 10 der stärkste vorstellbare Schmerz. Lass Regler, bei denen du unsicher bist, einfach unberührt.

Unsicher? Zur Schmerzskala mit Beschreibungen

4Seit wann und wie oft?

5Was macht es besser oder schlimmer?

Besser wird es durch
Schlimmer wird es durch
Wobei schränkt dich der Schmerz ein?

6Deine Fragen an die Ärztin oder den Arzt

Deine Zusammenfassung

Meine Schmerzbeschreibung

Stand:

Sobald du oben etwas auswählst, entsteht hier deine Zusammenfassung.

Erstellt mit schmerztrack.app – Schmerzen dauerhaft tracken mit der App SchmerzTrack

Dieses Tool hilft dir nur beim Beschreiben. Es stellt keine Diagnose, bewertet deine Angaben nicht und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei plötzlichen, sehr starken oder ungewohnten Schmerzen hol dir sofort ärztliche Hilfe – im Notfall über die 112.

Warum es so schwer ist, Schmerzen zu beschreiben

Schmerz ist unsichtbar. Im Sprechzimmer gibt es kein Röntgenbild für das Gefühl, das dich seit Wochen begleitet – es gibt nur deine Worte. Und genau die fehlen oft, wenn die Tür zugeht: Man ist aufgeregt, die Zeit ist knapp, und plötzlich wird aus einem wochenlangen Auf und Ab ein knappes „tut halt weh“.

Wer seine Schmerzen vorher einmal in Ruhe beschreibt, geht vorbereitet in den Termin. Du musst dafür kein Fachvokabular kennen. Es reicht, die Fragen zu beantworten, die ohnehin fast immer gestellt werden.

Die Fragen, die im Arztgespräch fast immer kommen

Wo genau tut es weh, und bleibt der Schmerz an einer Stelle oder zieht er weiter? Wie fühlt er sich an? Wie stark ist er jetzt, wie stark im schlimmsten Moment, und wie stark im Durchschnitt? Seit wann besteht er, und kommt er dauerhaft oder in Schüben? Was macht ihn besser, was schlimmer? Und wobei schränkt er dich im Alltag ein?

Genau in dieser Reihenfolge ist das Tool oben aufgebaut. Du musst nicht jede Frage beantworten – jede Angabe, die du sicher weißt, hilft schon.

Warum die richtigen Worte zählen

„Stechend“, „brennend“ oder „dumpf“ klingt nach Kleinigkeit, ist aber eine wichtige Information. Die Art des Schmerzes – Fachleute sprechen von der Schmerzqualität – hilft deiner Ärztin oder deinem Arzt, gezielt nachzufragen und die richtigen Untersuchungen auszuwählen. Die Einordnung selbst gehört in die Praxis; deine Aufgabe ist nur, so genau wie möglich zu beschreiben, was du spürst.

Oft passen mehrere Wörter gleichzeitig, etwa „dumpf und manchmal stechend“. Wähle dann ruhig beide. Und wenn dir keines passt, beschreib es mit einem Vergleich aus deinem Alltag – das ist mindestens genauso hilfreich.

So nutzt du die Zusammenfassung im Termin

Druck die Seite aus oder speichere sie als PDF und gib sie zu Beginn des Gesprächs ab. Viele finden es leichter, das Blatt einfach hinzulegen, als alles aus dem Kopf zu erzählen. Deine Fragen stehen gleich dabei, sodass am Ende keine offen bleibt.

Die Seite zeigt den Stand von heute. Wie sich Schmerzen über Wochen verändern, was sie auslöst und was hilft, zeigt erst ein Verlauf – dafür ist ein Schmerztagebuch da.

Schmerzarten erklärt: Welches Wort passt?

Diese Wörter verwenden auch Ärztinnen und Ärzte, wenn sie nach der Art des Schmerzes fragen. Die Erklärungen sind bewusst einfach gehalten.

stechend
wie ein spitzer Stich, oft plötzlich und genau zu orten
brennend
heiß, wie eine Verbrennung oder ein Sonnenbrand
pochend
im Rhythmus, wie ein Herzschlag
dumpf
tief und schwer zu orten, eher ein Grundschmerz
ziehend
als würde etwas gedehnt oder an etwas gezogen
elektrisierend
wie ein Stromschlag, schießt manchmal in eine Richtung
krampfartig
zusammenziehend, kommt oft in Wellen
drückend
wie ein Gewicht oder ein enges Band
kribbelnd
wie Ameisenlaufen oder ein eingeschlafenes Bein
ausstrahlend
beginnt an einer Stelle und zieht in eine andere
berührungsempfindlich
schon leichter Druck oder Kleidung tut weh
bohrend
hartnäckig, als würde sich etwas hineinbohren

Häufige Fragen

Werden meine Angaben gespeichert oder gesendet?

Nein. Das Tool läuft vollständig in deinem Browser. Deine Angaben werden weder an uns noch an Dritte übertragen und auch nicht auf deinem Gerät gespeichert. Schließt oder lädst du die Seite neu, sind sie weg.

Stellt das Tool eine Diagnose?

Nein. Es hilft dir nur, deine Schmerzen in Worte zu fassen. Es wertet nichts aus und gibt keine Empfehlungen. Die Einordnung gehört in ärztliche Hände.

Wie speichere ich die Zusammenfassung als PDF?

Tippe auf „Drucken oder als PDF“ und wähle im Druckdialog „Als PDF speichern“. Auf dem Handy findest du die Option meist im Teilen- oder Druckmenü.

Was, wenn mir keines der Wörter passt?

Dann lass die Auswahl leer und schreib unter „Genauer“ einen Vergleich auf, zum Beispiel „wie ein Muskelkater, der nicht weggeht“. Eigene Worte sind genauso wertvoll.

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Dieses Tool hilft dir nur beim Beschreiben. Es stellt keine Diagnose, bewertet deine Angaben nicht und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei plötzlichen, sehr starken oder ungewohnten Schmerzen hol dir sofort ärztliche Hilfe – im Notfall über die 112.