Schmerztagebuch-Vorlage zum Ausdrucken

Die Grundvorlage für jeden Schmerz, egal ob neu, wiederkehrend oder chronisch. Eine Woche auf einer Seite, dazu ein Rückblick, der aus vielen Einträgen ein paar klare Zahlen macht.

Schmerztagebuch

A4 quer · 2 Seiten · schwarz-weiß druckbar · kostenlos, ohne Anmeldung

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Was du festhalten solltest, und warum

Im Sprechzimmer fällt es schwer, sich an die letzten Wochen zu erinnern. Meist bleibt der schlimmste Tag hängen oder der heutige. Ein Schmerztagebuch hält fest, wie es wirklich war: wie oft, wie stark, in welcher Situation und was du dagegen getan hast. Das ist die Grundlage für jedes Gespräch über Ursachen und Behandlung.

Stärke auf einer festen Skala

0 bis 10, immer gleich verwendet. Ob deine 6 die 6 eines anderen ist, spielt keine Rolle; wichtig ist, dass deine 6 im März dasselbe bedeutet wie im Mai.

Ort und Art des Schmerzes

Wo genau, und wie fühlt es sich an: stechend, dumpf, brennend, ziehend? Diese Worte helfen bei der Einordnung oft mehr als die Zahl.

Situation

Was hast du gerade gemacht oder kurz vorher? So werden Zusammenhänge sichtbar, die man im Alltag übersieht.

Medikament und was sonst geholfen hat

Name, Dosis, Uhrzeit, und ob es besser wurde. Auch Wärme, Ruhe oder Bewegung gehören hierher.

Diese Spalten hat die Vorlage

  • Uhrzeit hh:mm
  • Stärke 0–10
  • Wo? Körperstelle
  • Wie fühlt es sich an? stechend, dumpf, ziehend …
  • Was habe ich gemacht? Situation, Tätigkeit
  • Medikament Name, Dosis, Uhrzeit
  • Was hat geholfen? Wärme, Pause, Bewegung …
  • Notizen Stimmung, Schlaf, Besonderes

So füllst du die Vorlage aus

  1. Drucke Seite 1 einmal pro Woche aus, Seite 2 einmal pro Woche als Rückblick.
  2. Trag möglichst zeitnah ein, nicht abends aus der Erinnerung für den ganzen Tag.
  3. Bleib bei derselben Skala: 0 ist kein Schmerz, 10 der stärkste vorstellbare.
  4. Leere Felder sind in Ordnung. Ein ehrlicher kurzer Eintrag ist mehr wert als ein perfekter, den du nachträglich rekonstruierst.

Und dann? Was du mit den ausgefüllten Blättern machst

Die meisten Vorlagen enden beim Ausfüllen. Dabei entsteht der Nutzen erst danach, wenn aus vielen Zeilen ein paar klare Aussagen werden.

  1. Jede Woche verdichten

    Füll am Wochenende Seite 2 aus: Tage mit Schmerzen, stärkster Wert, Tage mit Schmerzmitteln. Das dauert fünf Minuten und spart beim Termin das Blättern.

  2. Nach vier Wochen vergleichen

    Leg die Rückblicke nebeneinander. Wiederholt sich etwas, ein Wochentag, eine Tätigkeit, ein Auslöser? Markier es, aber zieh keine voreiligen Schlüsse: Ein Zusammenhang ist noch keine Ursache.

  3. Drei Zahlen für das Gespräch

    Schreib vor dem Termin oben auf das erste Blatt: Wie viele Tage im Monat hattest du Schmerzen, wie stark waren sie im Mittel, und was konntest du deshalb nicht tun? Mit diesen drei Sätzen beginnt ein gutes Gespräch.

  4. Blätter mitnehmen, Kopie behalten

    Nimm die Originale mit und fotografier sie vorher. Nach einer Behandlungsänderung zeigt der Vergleich mit den alten Blättern, ob sich etwas verändert hat.

Wenn dir das Papier zu viel wird

Papier ist ein guter Anfang. Mühsam wird es beim Auswerten: Wochen zusammenzählen, Muster suchen, Blätter sortieren. Genau das übernimmt SchmerzTrack.

  • Eintrag in Sekunden, mit deiner Skala: 0–10, Ja/Nein oder Leicht/Mittel/Stark
  • Umstände, Körperstelle und Medikamente direkt am Eintrag, Erinnerungen inklusive
  • Verlaufsdiagramm und Wochentrends rechnen sich von selbst
  • Mit Pro: Auslöser-Analyse und ein fertiger PDF-Arztbericht für den Termin

Kostenlos für iPhone und Android, ohne Account. Deine Daten bleiben auf deinem Gerät.

Diese Vorlage hilft dir, deine Beschwerden zu dokumentieren. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei neuen, sehr starken oder ungewohnten Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt, im Notfall an die 112.

Seriöse Quellen zum Weiterlesen

Externe Seiten von Fachgesellschaften, Gesundheitsportalen und Patientenorganisationen. Wir sind mit keiner davon verbunden.

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